Vollkornbrötchen über Nacht

Abends vorbereiten, morgens backen

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Rezept einfache Vollkonbrötchen über Nacht

Wer liebt den Duft frisch gebackener Vollkornbrötchen am Morgen? Den Teig für Vollkorn-Frühstücksbrötchen abends vorbereiten, über Nacht gehen lassen, morgens formen und backen. Einfacher geht’s kaum. Seit vielen Jahren hat sich bei uns das Rezept für Frühstücksbrötchen am Wochenende etabliert.

Ich wurde nun schon so oft nach dem Rezept gefragt, dass ich es endlich mal veröffentlichen muss. Ich finde es einfach super praktisch, wenn ich den Teig abends vorbereite und morgens nur noch die Brötchen backen muss.

Wollt ihr auch frisch gebackene Vollkornbrötchen am Frühstückstisch genießen? Es ist einfacher, als ihr denkt…

Frisches Vollkornmehl aus der Getreidemühle

Wir machen die Brötchen über Nacht komplett aus Vollkorn– oder zumindest mit einem großen Teil an Vollkornmehl. Dieser Gehalt kann aber variiert werden. Wer die Brötchen gerne etwas heller möchte, nimmt nur ein Drittel Vollkornmehl.

Ihr könnt sowohl Weizen-, Emmer- als auch Dinkelvollkornmehl für das Rezept nutzen.

Unser Vollkornmehl mahlen wir stets selbst. In der Regel nehmen wir dazu ganze Dinkel- oder Weizenkörner. Das frisch gemahlene Vollkornmehl schmeckt viel weniger stark als das gekaufte. Es ist ein Traum!

Getreidemühle Mockmill 100 liefert mir treue Dienste (z.B. bei Amazon* für ca 280 Euro erhältlich)

Wir nutzen die Getreidemühle Mockmill 100* (ein eher günstiges Modell) schon seit mehreren Jahren und sind damit sehr zufrieden. Vor der Anschaffung haben wir uns lange Gedanken gemacht, ob wir wirklich so viel Vollkornmehl verwenden, dass sich der Kauf lohne. Aber die Mühle ist tatsächlich sehr oft in Gebrauch und ich verbacke bei so ziemlich allen Rezepten zumindest einen kleinen Anteil an Vollkornmehl.

Eine eigene Getreidemühle lohnt sich, wenn ihr viel mit Vollkornmehl backt.

Zutaten für Vollkornbrötchen

Für die Brötchen sind nur wenige Zutaten nötig. Der Teig kommt mit wenig Hefe aus, da er die ganze Nacht lang Zeit hat, zu gehen. Wer mag kann auch noch Körner wie Leinsamen, Sonnenblumenkerne oder Sesam in den Teig einarbeiten. Je mehr ihr dem Teig zufügt, desto mehr Wasser benötigt ihr dann.

Diese Zutaten braucht ihr für 1 Blech Vollkornbrötchen:

  • 400 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 200 g Dinkelmehl 630
  • ca. 380 – 400 ml kaltes Wasser
  • 10 g Salz
  • 2g frische Hefe

  • Etwas Mehl, eine Hand voll Haferflocken und/oder andere Körner zum Wälzen

Rezept für Vollkornbrötchen über Nacht

Die verschiedenen Mehlsorten abwiegen und in eine Schüssel geben. Salz hinzufügen. Hefe hineinbröckeln. Nun zunächst 380 ml Wasser hinzugeben und anfangen den Teig zu kneten. Ich nehme dazu meine KitchenAid*. Ihr werdet nun schnell merken, ob der Teig noch sehr mehlig oder klebrig ist. Dann etwas mehr Wasser hinzufügen. Vorgang wiederholen bis ein glatter und homogener Teig entsteht.

Diesen an einem etwas kühleren Ort, ca. 18 Grad, über Nacht abgedeckt ruhen lassen.

Am nächsten Morgen auf der Arbeitsfläche etwas Mehl und Haferflocken (oder andere Körner) verteilen. Den Teig darauf geben.

Da es sehr schnell geht, könnt ihr schon mal den Ofen anschmeißen und auf 220 Grad Ober-/und Unterhitze vorheizen.

Ich wälze die Brötchen in etwas Mehl, Haferflocken, Leinsam und drehe sie anschließend ein.

Mit einem Teigabstecher nun längliche, etwa handflächengroße Teil vom Teig abstechen. Diese etwas in den Haferflocken wälzen und in sich eindrehen. Den Teigling auf einem Backblech mit Backpapier legen.

Wenn das Blech voll ist, dürfen die Vollkornbrötchen in den vorgeheizten Backofen.

Wenn das Blech voll ist, ab in den vorgeheizten Ofen. Je nach gewünschtem Bräunungsgrad und der Größe der Brötchen könnt ihr nach ca. 10 Minuten eure duftenden Brötchen aus dem Ofen nehmen.

Brötchen aufschneiden und am besten noch warm genießen.

Die perfekten Vollkorn-Frühstücksbrötchen

Die Brötchen eignen sich auch super zum Einfrieren und Auftauen oder nochmal aufbacken. Daher mache ich oft die doppelte Menge.

Einen schönen Start in den Tag wünscht euch

Eure Klaramama

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Und für alle Mamas: Mama sein heißt: Vom Brot nur noch die Rinde essen

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